Das Fest-Flüssig-Trennverfahren der Filterpresse XMY20-630/30 bei der Herstellung von Farbstoffzwischenprodukten
Ein Unternehmen der Feinchemie im Nahen Osten produziert hauptsächlich Farbstoffe und deren Zwischenprodukte. Im Produktionsprozess entsteht eine große Menge an saurer Suspension mit hoher Farbintensität und hohem Salzgehalt. Zur Abtrennung der Feststoffkristalle von den Reaktionsprodukten in der Mutterlauge wird eine effiziente Fest-Flüssig-Trennanlage benötigt. Bisher nutzte der Kunde eine Zentrifuge, was jedoch Probleme wie einen hohen Flüssigkeitsanteil im Filterrückstand, einen hohen Energieverbrauch für die anschließende Trocknung und die Korrosions- und Leckageanfälligkeit der Dichtungsteile durch die sauren Substanzen bei hohen Zentrifugendrehzahlen mit sich brachte. Der Kunde stellt daher hohe Anforderungen an die Korrosionsbeständigkeit, Filtrationseffizienz und Betriebssicherheit der Anlage.
Aufgrund des niedrigen pH-Werts der Materialien, der feinen Feststoffpartikel und ihrer gewissen Klebrigkeit wählte das technische Team die XMY20-630/30 Kastenfilterpresse Für den Kunden. Dieses Modell verwendet eine zentrale Lochzuführungsmethode, bei der die Suspension schnell und gleichmäßig von der Mitte der Filterplatte in jede Filterkammer eingespritzt wird, wodurch die Probleme der Verstopfung des Zuführungskanals und der ungleichmäßigen Befüllung der Filterkammern vermieden werden, die bei der Eckzuführung bei hochviskosen Materialien auftreten können.

Der Rahmen besteht aus Kohlenstoffstahl und ist mit Korrosionsschutzfarbe beschichtet, die den Anforderungen für den Einsatz in allgemeinen chemischen Umgebungen entspricht. Das wichtigste Korrosionsschutzmerkmal ist die beiliegende doppelseitige PVC-Wasserauffangwanne Es fängt effektiv die saure Mutterlauge auf, die während der Druckfiltration aus dem Filtertuch austritt, und verhindert so, dass sie abtropft und den Rahmenboden sowie den Werkstattboden angreift. Gleichzeitig sind die beiden Wasserrinnen zur Entwässerung getrennt, was die Ableitung und Rückgewinnung von Filtratströmen unterschiedlicher Qualität erleichtert.
Das automatische hydraulische Presssystem gewährleistet einen stabilen und zuverlässigen Dichtungsdruck und verhindert so das Auslaufen oder Verschütten des Filterkuchens bei einem Filtrationsdruck von 0,3 MPa. Die Entleerung erfolgt über einen manuellen Ausziehmechanismus. Bei Materialien wie Farbstoffzwischenprodukten, die stark am Filterkuchen haften, lässt sich der Entleerungsrhythmus flexibel steuern. Bei größeren Rückständen auf dem Filtertuch kann dieses umgehend gereinigt werden, um Verstopfungen und damit einhergehende Beeinträchtigungen der Filtrationsleistung im nächsten Zyklus zu vermeiden. Dank des Doppelflusssystems können die Bediener die Klarheit der Flüssigkeit, die von jeder Filterplatte ausgeht, visuell vergleichen. Ist die Flüssigkeit einer Filterplatte stark trüb, kann das beschädigte Filtertuch schnell identifiziert und ausgetauscht werden, wodurch die Fehlersuche deutlich beschleunigt wird.
Nach der Inbetriebnahme der Anlage blieb der Einzelchargenfiltrationszyklus stabil. Der Feuchtigkeitsgehalt des Filterkuchens wurde um fast zehn Prozentpunkte reduziert. Im Vergleich zum ursprünglichen Zentrifugenverfahren verkürzte sich die anschließende Trocknungszeit im Wirbelschichtverfahren, und gleichzeitig sank der Energieverbrauch. Die Klarheit der Mutterlauge verbesserte sich deutlich, der Gehalt an Schwebstoffen wurde stark reduziert, wodurch die Mutterlaugenrückgewinnung und der Raffinationsprozess erheblich vereinfacht wurden.










