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Die innovative Anwendung von Mehrbeutelfiltern in Filtrationsanwendungen in der Lebensmittelindustrie

07.11.2025

Herausforderung für den Kunden

Ein Frischsafthersteller hatte nach der Grobfiltration weiterhin Probleme mit feinen Fruchtfleischfasern und Pigmentablagerungen. Obwohl 25-µm-Filterbeutel verwendet wurden, waren im Endprodukt noch sichtbare Schwebstoffe vorhanden. Dies entsprach nicht den strengen Anforderungen der gehobenen Supermarktketten an die Produktreinheit – die Partikelgröße der Verunreinigungen musste streng kontrolliert werden. 15 μmDarüber hinaus benötigte der Kunde eine stabile Verarbeitungsmenge von 220 m³ pro Stunde, während die maximale Kapazität einer herkömmlichen Einzelfilterbeutelanlage lediglich 80 m³/h betrug. Daher mussten drei Anlagen parallel betrieben werden. Diese Lösung beanspruchte nicht nur bis zu 12 m² Fläche, sondern führte aufgrund ungleichmäßiger Durchflussverteilung auch zu Schwankungen der Filtrationsleistung, was die Produktkonsistenz beeinträchtigte.

Die Originalausrüstung weist auch hinsichtlich Betrieb und Wartung deutliche Mängel auf: Sie verfügt über eine offene Flanschdeckelkonstruktion, und zum Wechseln des Filterbeutels müssen jedes Mal 12 Schrauben gelöst werden. Dieser einzelne Arbeitsgang dauert bis zu 40 MinutenHäufige Stillstände beeinträchtigen nicht nur die Produktionseffizienz, sondern erhöhen auch das Risiko von Materialverderb während der Lagerzeit. Gleichzeitig ist die Poliergenauigkeit der Innenwände der Anlagen unzureichend, es entstehen schwer zugängliche Stellen, und die strengen Hygieneanforderungen der Lebensmittelproduktion können nur schwer erfüllt werden.

Professionelle Bedarfsanalyse

Frisch gepresster Saft ist leicht säuerlich und reich an natürlichem Zucker. Daher müssen die Materialien der Anlagen höhere Anforderungen an Korrosionsbeständigkeit und Kontaminationsresistenz stellen. Zudem müssen die Filterelemente lebensmittelkonform sein, um die Freisetzung von Verunreinigungen zu verhindern, die den natürlichen Geschmack und die Qualitätssicherheit des Saftes beeinträchtigen könnten.

Maßgeschneiderte Lösung

Basierend auf den Durchflusseigenschaften von Mehrbeutelfiltern in der Lebensmittelindustrie haben wir eine Empfehlung ausgesprochen. 6-Beutel-Filtersystem Für unsere Kunden, kombiniert mit Filterbeuteln aus lebensmittelechtem Polypropylen (PP), erreicht dieses System eine maximale Verarbeitungskapazität von 240 m³/h bei niedrigviskosen Fruchtsäften und erfüllt damit die maximale Produktionskapazitätsanforderung des Kunden von 220 m³/h.

Das Hauptgehäuse des Geräts besteht aus lebensmittelechtem Edelstahl 304. Die Innenwand ist hochglanzpoliert (Oberflächenrauheit Ra ≤ 0,8 μm) und verhindert so effektiv Rückstände und Bakterienwachstum. Das Kernfilterelement verwendet 15 μm große PP-Filterbeutel in Lebensmittelqualität, die von einer unabhängigen Prüfstelle zertifiziert wurden. Es entstehen keine unangenehmen Gerüche. Die Filtrationseffizienz ist sehr hoch. 99,9 %Während es feinste Verunreinigungen wirksam abfängt, bewahrt es gleichzeitig die natürlichen Aromastoffe des Saftes.

Ergebnisse der Effizienz- und Kostenoptimierung

Das System verwendet anstelle der herkömmlichen Flanschkonstruktion eine Schnellöffnungsringstruktur in Kombination mit speziellen Hebewerkzeugen, wodurch die Filterbeutelwechselzeit von ursprünglich 40 Minuten deutlich reduziert wird auf 15 MinutenDadurch reduziert sich die tägliche Wartungsstillstandszeit um 1,2 Stunden, und die jährliche kumulierte effektive Produktionszeit erhöht sich um ca. 360 Stunden. Dies verbessert die Fähigkeit zur kontinuierlichen Produktion und schnellen Reaktion deutlich. Zudem lassen sich die Filterbeutel mit warmem Wasser und schwach alkalischen Lösungen reinigen und regenerieren und weisen somit eine hervorragende Wiederverwendbarkeit auf. Dies gewährleistet nicht nur die Filtrationswirkung, sondern senkt auch die Verbrauchskosten erheblich.

Zusammenfassung

Durch die Einführung eines effizienten Mehrbeutel-Filtrationssystems konnte dieses Saftproduktionsunternehmen nicht nur die Kernprobleme der Filtrationsgenauigkeit und Verarbeitungskapazität lösen, sondern auch die Anlageneffizienz, die Hygiene- und Sicherheitsstandards sowie die Gesamtbetriebskosten umfassend verbessern. Dadurch kann es dem Premiummarkt kontinuierlich hochwertige Produkte mit gleichbleibender Qualität und reinem Geschmack anbieten.