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Anwendungsbeispiel einer Filterpresse zur Abwasserbehandlung für den Druck von Druckfarben

02.03.2026

📋Projektübersicht
Dieses Projekt ist eine spezialisierte Anlage zur Fest-Flüssig-Trennung von Abwasser aus der Druckindustrie. Ziel ist die effiziente Trennung der festen und flüssigen Bestandteile des Abwassers aus der Druckfarbenreinigung und -mischung. Damit wird das branchenübliche Problem der Absetzbarkeit und Trennung von hochkonzentrierten Schwebstoffen und kolloidalen Farbpartikeln im Abwasser gelöst. Die Anlage ist für ein durchschnittliches Tagesvolumen von 15 Tonnen Abwasser ausgelegt und mit einer speziellen Filterpresse ausgestattet. Sie ist für einen 8-stündigen Betrieb pro Tag mit einer Verarbeitungskapazität von 1,87 Kubikmetern pro Stunde ausgelegt und passt sich so präzise dem Produktionsrhythmus des Abwasseraufkommens an. Die Filterkammer hat eine maximale Einzelverarbeitungskapazität von 120 Litern und ist optimal auf den Feststoffgehalt des Abwassers von 0,1 % bis 0,8 % (1000–8000 mg/l) abgestimmt. Dadurch werden Farbrückstände effizient zurückgehalten und die Einleitungsnormen für die klare Flüssigkeit eingehalten.

Herausforderungen im Bereich Abwasser

  • 1. Das Tintenabwasser enthält eine große Menge an kolloidalen Pigmentpartikeln und Harzverunreinigungen, stark haftende Schwebstoffe, eine schlechte natürliche Sedimentationswirkung und kann bei direkter Einleitung leicht zu Verstopfungen der Rohrleitungen und Umweltverschmutzung führen.
  • 2. Der Feststoffgehalt des Abwassers schwankt stark (1000-8000mg/L), was eine hohe Anpassungsfähigkeit und Stabilität der Trennanlagen erfordert.
  • 3. Der Produktionsraum in der Druckerei ist begrenzt, und die Ausrüstung muss kompakt, einfach zu bedienen und für die unregelmäßige Abfallerzeugung während eines 8-Stunden-Arbeitstages geeignet sein.

Lösung: Kundenspezifisches Filterpressensystem
In Anlehnung an die Eigenschaften des Abwassers aus der Tintendruckerei und die betrieblichen Anforderungen des Projekts wurde für den Kunden ein maßgeschneidertes Filterpressensystem entwickelt, dessen Kernkonstruktionen und Konfigurationen genau den Projektparametern entsprechen:

  • 1. Kundenspezifische Kernparameter: Das effektive Verarbeitungsvolumen der Filterkammer beträgt 120 Liter, die stündliche Verarbeitungskapazität 1,87 Kubikmeter. Im Volllastbetrieb über 8 Stunden kann sie 15 Tonnen Abwasser pro Tag verarbeiten. Die Auswahl der Filterplatten und Filtertücher ist auf die Rückhaltung und Entwässerung viskoser Tintenreste abgestimmt.
  • 2. Korrosionsbeständige Materialkonfiguration: Die Filterplatten bestehen aus hochfestem Polypropylen und sind beständig gegen leichte Korrosion durch Tintenabwasser, wodurch die Lebensdauer des Geräts verlängert wird. Die Filtertücher sind aus speziellem, antihaftbeschichtetem Material gefertigt, lassen sich leicht entnehmen und verstopfen weniger schnell, wodurch die Reinigungsintervalle reduziert werden.
  • 3. Bedienfreundliches Design: Die Anlage ist kompakt und platzsparend und eignet sich daher ideal für die Produktionsumgebung in der Werkstatt. Sie ermöglicht den Wechsel zwischen manuellem und halbautomatischem Betrieb und somit die intermittierende Zuführung, Filtration und Entladung innerhalb eines 8-Stunden-Arbeitstages, ohne dass rund um die Uhr Personal benötigt wird. Dies reduziert die Arbeitskosten.

💡Behandlungseffekt

  • 1. Effiziente Fest-Flüssig-Trennung: Die Filterpresse weist eine Rückhalterate von Tintenpartikeln und suspendierten Feststoffen von über 99 % im Abwasser auf, wodurch der Gehalt an suspendierten Feststoffen in der klaren Flüssigkeit deutlich reduziert wird. Diese kann direkt in den nachfolgenden Abwasserbehandlungsprozess eingeleitet oder normgerecht abgeleitet werden, wodurch das Problem der Abfallrückstandsablagerung vollständig gelöst wird.
  • 2. Ausgezeichnete Trockenheit des Abfallrückstands: Der abgetrennte Tintenfilterkuchen weist einen niedrigen Feuchtigkeitsgehalt und eine gute Formbarkeit auf, tropft oder läuft nicht aus, was das Absacken, den Transport und die standardisierte Entsorgung von gefährlichen Abfällen erleichtert und das Volumen des Abfallrückstands deutlich reduziert sowie die Entsorgungskosten senkt.
  • 3. Hohe Anpassungsfähigkeit an die Betriebsbedingungen: Innerhalb des Schwankungsbereichs des Feststoffgehalts im Abwasser von 1000–8000 mg/l arbeitet die Anlage stabil und ohne Verstopfungen oder Leckagen. Sie kann die Aufbereitung von 15 Tonnen Abwasser innerhalb eines 8-Stunden-Arbeitstages präzise durchführen und ist somit optimal auf den Produktionsrhythmus des Kunden abgestimmt.

👤Kundennutzen

  • 1. Garantie für die Einhaltung von Umweltauflagen: Durch eine effiziente Fest-Flüssig-Trennung wird die Konzentration von Schadstoffen im Abwasser bereits an der Quelle reduziert. Dies hilft dem Kunden, die Anforderungen der „Integrierten Abwassereinleitungsnorm“ (GB8978-1996) zu erfüllen und Umweltverschmutzungsrisiken zu vermeiden.
  • 2. Deutliche Kostenreduzierung und Effizienzsteigerung: Die Anlage ist auf den 8-Stunden-Arbeitstag in der Werkstatt abgestimmt, einfach zu bedienen, benötigt kein zusätzliches Personal und verfügt über leicht zu reinigende Filtertücher mit langer Lebensdauer und geringen Verbrauchskosten. Die Reduzierung des Abfallvolumens senkt die Transport- und Entsorgungskosten für gefährliche Abfälle erheblich.
  • 3. Hohe Produktionskompatibilität: Die kompakte Bauweise passt zu den räumlichen Gegebenheiten der Druckerei, und der intermittierende Betriebsmodus ist optimal auf den Abfallerzeugungsrhythmus abgestimmt, beeinträchtigt nicht den normalen Produktionsprozess der Werkstatt und ermöglicht die Koordination von Abwasserbehandlung und Produktionsabläufen.

Projektzusammenfassung Dieses Projekt löste erfolgreich die Probleme der Druckindustrie hinsichtlich der schwierigen Abtrennung viskoser Abfallrückstände im Abwasser, der starken Schwankungen des Feststoffgehalts und der hohen Anforderungen an die Anpassungsfähigkeit der Anlagen. Dies wurde durch die Anpassung spezieller Filterpressen an die spezifischen Arbeitsbedingungen der Druckindustrie erreicht. Die Anlage ermöglichte eine effiziente und stabile Fest-Flüssig-Trennung von 15 Tonnen Abwasser pro Tag. Dank ihrer Kernvorteile – kundenspezifische Parameter, hohe Anpassungsfähigkeit und niedrige Betriebs- und Wartungskosten – bot die Anlage den Kunden nicht nur umweltkonforme Lösungen, sondern realisierte auch eine effiziente Synergie zwischen Produktion und Abwasserbehandlung. Sie gilt daher als typisches Anwendungsbeispiel für die Fest-Flüssig-Trennung in Abwässern der Druckindustrie.